Das Projekt orientiert sich an der Typologie der italienischen Villa im Veneto, wie sie vor allem durch den Architekten Palladio (1508-1580) in der späten Renaissance geprägt wurde. Das gewünschte Raumprogramm fügt sich ideal in den neunfeldrigen, quadratische Grundriss um die zentrale Halle ein. Die Flügelbauten Gästehaus und Garage ergänzen die Villa zum Ensemble.
Der durch ein Tor von der Strasse getrennte Vorhof ist mit groben Steinen gepflastert. Durch den mit bunten Glasbausteinen gefassten Windfang schimmert die innere Tür zum Entrée, welches durch ein Oberlicht über dem Eingang erhellt wird. Unter der Brücke hindurch fällt unser Blick nach unten in eine durch ein Dachlicht ausgeleuchtete, überhohe Halle. Geradeaus führt uns der Weg in den zur Aussicht orientierten Wohnraum. Gehen wir um die rechte Wand betreten wir die zur Rasenterrasse orientierte Bibliothek, gehen wir um die linke Wand so betreten wir die grosse Küche mit vorgelagertem Aussensitzplatz und der Spielwiese für die Kinder. Ein amerikanischer Ahorn besetzt die entfernte Ecke des Grundstücks.
Wenn wir uns nun im Entrée nach rechts wenden, erreichen wir das Büro. Der Weg führt draussen unter einer Pergola am japanischen Trockengarten vorbei, hinüber zum Partyraum mit Gästewohnung. Die davorliegende Terrasse mit Pool leitet über in den gepflegten Obstbaumgarten, wo in einer kleinen Lichtung auf einem Kiesfeld leise ein Brunnen plätschert.
Die vier Schlafzimmer im Obergeschoss ordnen sich um die zentrale Halle und besetzen je eine Hausecke, dazwischen liegen die Badezimmer und das Spielzimmer gegen Süden, welches einen kleinen Balkon bekommt. Jedes Zimmer öffnet sich nach zwei Himmelsrichtungen und jedes Zimmer hat eine völlig andere Aussicht.
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